Wölfe im Nationalpark sollen heute eingefangen werden

Die Nationalparkverwaltung setzt heute ihre Versuche fort, die ausgebrochenen Gehegewölfe wieder einzufangen. Wie eine Sprecherin der Parkverwaltung heute früh sagte, ist es über Nacht ruhig geblieben. Die fünf Wölfe sind noch weitgehend im Bereich des mehrere Hektar großen Tierfreigeländes, das in einem großen Wald liegt.

Je mehr Zeit verstreicht, desto stärker steigt aber die Wahrscheinlichkeit, dass sie weiter weg laufen. Schon am Freitag hatten Spaziergänger Wölfe am Rand des Geländes gesichtet. Es gab aber keinerlei Vorkommnisse oder Gefährdungen. Einer der fünf Wölfe hatte sich schon am Freitag weiter weg bewegt. Deshalb hatte die Nationalparkverwaltung am Abend eine Schnelleinsatz-Truppe zusammengestellt, die im Bedarfsfall mit Narkosegewehr und scharfer Munition ausrücken sollte. Sie kam aber in der Nacht nicht zum Einsatz.
“Haus zur Wildnis” bleibt gesperrt

Am Samstag soll versucht werden, die Wölfe zurück ins Gehege zu treiben. Auch Futter soll wieder als Lockmittel ausgelegt werden. Außerdem wird man versuchen, die Tiere mit einem Narkosegewehr zu betäuben. Dazu muss man aber relativ nah an sie herankommen. Das Tierfreigelände mit dem angegliederten Besucherzentrum “Haus zur Wildnis” bleibt wie gestern schon für Besucher komplett gesperrt.
Wolf vom Zug überfahren

Im Tierfreigelände des Nationalparks waren in der Nacht zum Freitag sechs der neun Gehegewölfe entlaufen. Einer war vom nah am Gelände vorbeifahrenden Zug überrollt worden. Ursache des Ausbruchs war ein offen stehendes Gehegetor, das nach den ersten Ermittlungen der Polizei von Unbekannten manipuliert worden war. Das Motiv dafür ist weiterhin unklar.

 

Nachrichtenquelle: http://www.br.de/nachrichten/niederbayern/inhalt/woelfe-gehege-einfang-versuche-100.html

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