Paraforscher: Fast jeder hat mal ein Paraphänomen erlebt

Mark Egerton aus der englischen Stadt Southhoe hat mehr als vier Jahrzehnte damit verbracht, das Paranormale zu untersuchen und weiß, viele Menschen haben schon persönlich unerklärliche Phänomene erlebt – nur redet nicht jeder gerne darüber.
Der 57-Jährige weiß aus Erfahrung, dass Geistererscheinungen oder andere unerklärliche Erlebnisse weitaus häufiger auftreten als man glaubt. „Ich denke, das wirklich Interessante am Paranormalen ist, dass jeder eine leichte Affinität dazu hat”, sagte er in einem Interview mit der Cambridge News. „Wenn man jene Menschen fragt, zu denen man ein enges Vertrauensverhältnis hat, hat sicherlich jeder von denen schon mal etwas erlebt, das er nicht erklären kann.” Dass jedoch nicht jeder gerne über derartige Erlebnisse spricht, kann er sehr gut nachvollziehen, denn oft werden diese Menschen verspottet, ausgelacht oder schlicht nicht ernst genommen – auch er hat diese negative Erfahrung machen müssen.
Egertons erste eigene Erfahrung mit dem Unerklärlichen begann 1977, als er gerade mal 15 Jahre alt war. „Eines Tages fuhr ich mit dem Fahrrad in ein kleines Dorf namens Midloe zum Haus meines Freundes David und als ich dort ankam, parkte ich mein Fahrrad im alten Waschraum, der damals als Abstellraum diente”, erinnert er sich. „Es war stets der dunkelste Raum im Haus gewesen aber es war keineswegs beängstigend. Als ich ging, fühlte ich eine unangenehme Kälte. Es dauerte nicht lange und ich blickte zu meiner Rechten hinüber, da sah ich etwas, was ich für die Gestalt eines Mönchs hielt, der an einem alten Backofen stand.” Einige Zeit später erfuhr er, dass das Gebäude einst zu einer alten Abtei gehörte.
„Hätte ich die Geschichte über das Bauernhaus schon vorher gekannt, wäre ich selber leicht davon überzeugt, dass es nur mein Verstand war, der mir einen Streich gespielt hatte”, erklärt er. „Doch ich war nur ein junger Bursche und das Einzige, was ich über den Ort wusste, war, dass es ein sehr altes Bauernhaus war.” Letztendlich war es für Egerton lediglich eine persönliche Erfahrung und ohne jeden Beweis für das, was er gesehen hatte. Entsprechend schwer fiel es ihm, seine Mitmenschen davon zu überzeugen, dass er tatsächlich etwas Außergewöhnliches erlebt hatte. „Als ich an jenem Abend nach Hause ging und meinen Eltern erzählte, was ich gesehen hatte, waren sie sehr abweisend und sagten mir, ich solle aufhören, so dumm zu sein und es vergessen”, sagte er. „Zum Glück haben mir jedoch meine Tante Marilyn und ihr Mann Trevor Kenward geglaubt.”
Doch bei diesem Ereignis blieb es nicht, Egerton erlebte als Kind eine ganze Reihe anderer unerklärlicher Dinge wie Poltergeist-Aktivitäten, bei denen Gegenstände verschwanden und teilweise Wochen später plötzlich an den unmöglichsten Stellen wieder auftauchten. Diese paranormalen Erlebnisse führten dazu, dass er diesen Phänomenen sein ganzes Leben gewidmet hat und sie erforscht. Für sein Buch »The Haunted History of Huntingdonshire« hat er sich beispielsweise mit den vielen Geistern, Mythen und Legenden der alten Grafschaft beschäftigt und versucht, sie mit historischen Fakten zu belegen.
© Fernando Calvo*, Foto: Warren Gunn

Nachrichtenquelle: https://terra-mystica.jimdo.com/geister-paraph%C3%A4nomene/paraforscher-fast-jeder-hat-mal-ein-paraph%C3%A4nomen-erlebt/

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