NASA-Hurrikanforschung: Mini-Satelliten von Flugzeug aus ins All geschossen

Kleine Wettersatelliten sollen helfen, tropische Wirbelstürme besser zu verstehen. Mit einigen Tagen Verspätung hat die NASA die nun von einem Flugzeug aus ins All gestartet.
Mit einer von einem Flugzeug aus gestarteten Rakete hat die NASA erfolgreich ihre Flotte von acht Mini-Satelliten zur Untersuchung gefährlicher tropischer Stürme in einen Orbit geschossen. Das “Cyclon Global Navigation Satellite System” soll Hurrikans besser vorhersagen helfen sowie eine bessere Analyse von deren Verlauf und Intensität ermöglichen. Dazu kann CYGNSS quasi durch die massiven Regenwände hindurchblicken.
Eigentlich sollten die Satelliten bereits am Montag gestartet werden, das verzögerte sich aber schließlich auf den gestrigen Donnerstag – um genau 13:37 UTC. Von einem Flugzeug der Raketenfirma Orbital ATK wurde die Rakete, die die Satelliten transportiert, dazu in einer Höhe von rund 12 Kilometern ausgeklinkt. Nach fünf Sekunden im freien Fall zündete die Rakete des Typs Pegasus ihre Triebwerke und beförderte die Satelliten innerhalb von 10 Minuten in ihren Orbit. Danach nahm die NASA erfolgreich Kontakt zur Mini-Flotte auf.
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