Nach der Übernahme: Fitbit macht Pebble dicht

Der Smartwacht-Hersetller Pebble wird Teil von Fitbit – und macht dicht. Das Team und Wissen soll in Fitbit aufgehen, bereits angekündigte Hardware wird es aber nicht mehr geben.

Pebble, einst Pionier unter den Smartwatch-Herstellern, stellt den Betrieb ein. “Wir haben die harte Entscheidung getroffen, das Unternehmen zu schließen und keine Pebble-Geräte mehr herzustellen”, teilte das kalifornische Start-up am Mittwoch mit. Fitbit betonte, Geräte seien nicht Teil des DealsJetzt die neuesten Schnäppchen und Angebote bei Amazon entdecken!
Pebble hatte 2012 mit einer Crowdfunding-Kampagne für Aufsehen gesorgt, bei der das Start-up Geld von Nutzern für seine erste Uhr sammelte. Es kamen 10,2 Millionen Dollar zusammen – der damalige Rekord für die Finanzierungsplattform Kickstarter. Insgesamt seien rund zwei Millionen Pebble-Geräte ausgeliefert worden, hieß es jetzt.
Demnächst sollten eine weitere Version der Computer-Uhr von Pebble sowie ein kleines Funk-Modem für unterwegs als neues Produkt auf den Markt kommen. Dafür hatte Pebble in diesem Jahr knapp 13 Millionen Dollar über Kickstarter eingesammelt. Das Geld werde binnen acht Wochen zurückerstattet, hieß es.
Der Finanzdienst Bloomberg berichtete am Mittwoch, Fitbit zahle weniger als 40 Millionen Dollar – und die Schulden und andere Verbindlichkeiten von Pebble seien höher als dieser Betrag.

Pebble hatte seinen zeitlichen Vorsprung bei Smartwatches nicht in Marktanteile umwandeln können. Apple wurde mit seiner im April 2015 gestarteten Computer-Uhr aus dem Stand zum Marktführer und hält diese Position mit klarem Abstand, auch wenn die Verkäufe in diesem Jahr zumindest bis zum Start einer neuen Version deutlich zurückgingen.

Fitbit hatte zuletzt eigene Probleme, die auch mit der Konkurrenz von Computer-Uhren wie die Apple Watch zu tun haben. Das Unternehmen enttäuschte die Analysten mit der Prognose für das laufende Weihnachtsgeschäft.
Fitbit ist der Marktführer bei Fitness-Armbändern, die zum Beispiel Schritte und verbrauchte Kalorien zählen. Aus dem Smartwatch-Markt hielt sich die Firma bisher heraus und setzte stattdessen auf eine Sport-Uhr mit weniger Funktionen. Jetzt betonte Mitgründer und Chef James Park, mit den Neuzugängen von Pebble solle die Entwicklung neuer Produkte beschleunigt werden.

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