“Britische IS-Kämpfer sollten getötet werden”

Wie umgehen mit Briten, die für den “Islamischen Staat” in Syrien kämpfen? Ein Staatsminister der Regierung May sieht “keine andere Option”, als sie zu töten.

Ginge es nach dem britischen Staatsminister Rory Stewart, müssten alle Briten, die sich in Syrien dem “Islamischen Staat” (IS) angeschlossen haben, getötet werden. Das sagte der 44-Jährige in einem Radiointerview der BBC. “Diese Menschen haben einen extrem hasserfüllten Glauben. Dazu gehört, dass sie sich umbringen, andere töten und Brutalität einsetzen, um einen Staat aus dem achten oder siebten Jahrhundert zu errichten.” Der konservative Politiker ist als Staatsminister unter anderem im internationalen Entwicklungsministerium tätig.

Stewart bezeichnete die Überläufer zum IS als ernsthafte Gefahr für die britische Gesellschaft, deshalb gäbe es “leider keine anderen Option, als sie in fast jedem Fall zu töten”. Er hatte sich zu dem Thema geäußert, nachdem sich Brett McGurk, der US-Gesandte in der Anti-IS-Koalition, zu IS-Kämpfern geäußert hatte. McGurk hatte erklärt, seine Mission sei es, sicherzustellen, dass jeder ausländische IS-Kämpfer in Syrien sterbe. Stewarts Aussagen würden im Einklang mit der Position der Regierung stehen, berichtete die BBC.

Bisher sollen mehr als 130 Briten getötet worden sein, die in den Irak und nach Syrien reisten, um für die Terrormiliz “Islamischer Staat” zu kämpfen. Die BBC beruft sich bei den Angaben auf Zahlen des britischen Inlandsgeheimdienstes MI5.

 

Nachrichtenquelle: http://www.zeit.de/politik/ausland/2017-10/islamischer-staat-grossbritannien-rory-stewart-kaempfer

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