Alter Focus gegen neuer Focus

Der neue Ford Focus steht ab September bei den Händlern. Bei der Entwicklung der vierten Generation des Kompakten hat Ford laut eigener Aussage mit einem weißen Blatt Papier angefangen – und das merkt man! Denn der neue Focus hat sich außen und innen erheblich weiterentwickelt und mit dem Vorgänger nur noch wenig gemeinsam. Was sich geändert hat, zeigt AUTO BILD im direkten Generationenvergleich!

Beginnen wir mit der Nase: Die Front des neuen Focus ist konsquent umgestaltet. Den typischen Aston-Martin-artigen Grill haben die Designer auf den Kopf gestellt. Die Scheinwerfer sind wie beim Fiesta bündig in die Front integriert und ziehen sich rechts und links bis in den Kotflügel. Hinter der Öffnung des Grills sitzen Lamellen, die je nach Stellung für Kühlung oder einen verringerten cW-Wert sorgen.

Trotz der glatten Front wirkt der neue Focus gegenüber seinem Vorgänger muskulöser – die Falze in der Haube sind bei Generation drei und vier ähnlich, jedoch zieht die Anordnung der Kanten den Neuen stärker in die Breite und lässt den Focus stämmiger wirken. Tatsächlich ist der neue Focus aber nur zwei Millimeter breiter geworden.

Im Profil werden die Änderungen am Focus besonders deutlich: Die Fensterlinie fällt beim Neuen nicht mehr nach vorne ab. Und in Zukunft schließt die Hintertür direkt mit der C-Säule ab. Die Überhänge fallen trotz des geringen Längenwachstums (plus 18 mm) kürzer aus. Stattdessen streckt Ford den Radstand um rund fünf Zentimeter auf 2,70 Meter.

Deutlich länger wird der neue Turnier, der legt um elf Zentimeter zu. Dementspreched mehr schluckt der Kombi. Im alten Focus Turnier finden 476 Liter (mit Notrad) bzw. 1502 Liter Platz. In den neuen Focus können 575 Liter (mit Notrad) geladen werden. Bei umgeklappter Rücksitzbank steigt das Kofferraumvolumen auf 1620 Liter an.

Von hinten müssen sich Ford-Fans an einen neuen Anblick gewöhnen. Die Rückleuchten sind harmonischer in die Karosserie integriert und zweigeteilt. Trotz der nur minimal vergrößerten Breite wirkt der neue Focus von hinten sehr stämmig – die beim Fotofahrzeug verbaute ST-Line trägt natürlich ihren Teil dazu bei. Sowohl der Fünftürer als auch …

der Turnier tragen einen “Focus”-Schriftzug, der laut der Designer den Premiumanspruch des Focus repräsentieren soll.

Einen Riesenschritt hat der Focus im Cockpit gemacht. Dem Trend folgend ist das Armaturenbrett des neuen Focus horizontal ausgerichtet. Insgesamt wirkt das Cockpit dadurch nicht nur moderner, sondern auch aufgeräumter und übersichtlicher. Der Look ist bereits aus dem Fiesta bekannt. Die Tubenoptik der Instrumente gibt es beim neuen Focus nicht mehr. Nicht zu sehen, aber zu spüren: Der Armaturenträger des Neuen wurde um gut zehn Zentimeter nach vorne versetzt. Resultat: Mehr Platz im Innenraum.

Nachrichtenquelle: http://www.autobild.de/artikel/ford-focus-alt-neu-vergleich-11793589.html

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